Klimatisierung

Split/Multisplit-Klimaanlagen

Ich verbaue hauptsächlich Anlagen führender Markenhersteller wie Mitsubishi Electric und Daikin. Diese Geräte zeichnen sich durch hohe Energieeffizienzklassen und Langlebigkeit aus. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Luftfilterung und auch die Möglichkeit gezielter Entfeuchtung. Über die Kühlung hinaus besitzen sie auch eine Heizfunktion.

Planen sie Ihr Heizsysteme zu entlasten oder zu ersetzen, könnten die Anlagen sogar förderfähig sein.

Wenn Klimaanlagen effizient geplant, fachgerecht eingebaut und sinnvoll eingesetzt werden, können sie trotz ihres ökologischen Fußabdrucks einen positiven Beitrag leisten – sowohl für den Komfort als auch für die Gesamtenergiebilanz eines Gebäudes.

Alles aus einer Hand

  • Ich decke sowohl die kältetechnische Installation als auch die notwendige Elektroinstallation ab. So müssen Sie sich nicht zusätzlich um andere Gewerke kümmern.
  • Wenn Sie die Anlage zur Heizungsunterstützung einsetzen, erhalten Sie von mir Unterstützung beim Förderantrag sowie alle nötigen Bestätigungen zur Förderung.
  • Besonderes Augenmerk lege ich auf die bauliche Substanz Ihres Hauses. Bei der Montage achte ich auf luftdichte Wand– und Deckendurchführungen, um die energetische Hülle des Gebäudes nicht zu beeinträchtigen und Folgeschäden wie Feuchtigkeit oder Zugluft konsequent zu vermeiden.
  • Korrekte Planung und Auslegung, oft werden die Anlagen zu groß ausgelegt. Größere Geräte sind teurer, benötigen mehr Kältemittel und schalten häufiger an und aus (taktet). Dadurch ist der Verschleiß größer und die Effizienz sinkt.

Habe ich Ihr Interesse geweckt und befinden Sie sich in meinem Einsatzgebiet in und um Berlin?

Dann zögern Sie bitte nicht mich zu kontaktieren. KONTAKT

Aber sind Klimaanlagen nicht klimaschädlich?

Kurz gesagt: Ja! Nur sind das leider die meisten elektrischen Geräte, die wir benutzen.

Die beste Klimaanlage ist die, die man nicht benötigt!

Ideal wäre, wenn durch Außenjalousien, Markisen, Rollläden, Fenster mit Sonnenschutzglas oder Folien die Sonneneinstrahlung so weit reduziert wird, dass sich die Räume nur im ertragbaren Maße aufheizen.

Wenn sowieso Sanierungsmaßnahmen geplant sind, helfen „schwere“ Dämmstoffe wie Holzfaser, Steinwolle oder Zellulosedämmung und auch die Begrünung der Fassade oder des Daches wirkt sich positiv auf das Innenklima aus.

Oft sind solche Maßnahmen jedoch nicht, oder erst auf lange Sicht umsetzbar So ist die Klimaanlage eine schnelle unkomplizierte und saubere Lösung.

Moderne Geräte schneiden deutlich besser ab als ihr Ruf. Folgend gehe ich auf die für mich wichtigen Punkte ein.

Produktion

Bei der Herstellung einer Klimaanlage entstehen Emissionen – wie bei jedem technischen Gerät. Entscheidend ist daher:

  • Lange Ersatzteilverfügbarkeit, damit Geräte viele Jahre betrieben und repariert werden können.
  • Gute Qualitätskontrolle und deutscher Support, damit Wartung und Service langfristig gesichert sind. Weit verbreitete Hersteller werden von vielen Installateuren repariert, selbst wenn der Erbauer nicht mehr greifbar ist.
  • Lange Lebensdauer: Hochwertige Geräte, oft aus Japan, erreichen bei korrekter Auslegung oft 15–20 Jahre und mehr.

Benötigter Strom im Betrieb

Klimaanlagen benötigen Strom – das ist der größte laufende Einfluss auf die Umweltbilanz. Allerdings hat sich die Situation in Deutschland stark verändert:

  • Während der Hauptbetriebszeiten (Sommer, tagsüber) stammt ein großer Teil des Stroms inzwischen aus Erneuerbaren Energien und dieser Anteil wächst kontinuierlich weiter.
  • Im Vergleich zu vor 10–15 Jahren, als der Strommix noch stark von Kohle geprägt war, ist die Klimabilanz heute deutlich besser.
  • Wenn die Klimaanlage eine gas- oder ölbetriebene Heizungsanlage beim Heizen unterstützt, kann (und das ist die Regel) sogar CO2 eingespart werden.

Entsorgung

Irgendwann müssen die Geräte entsorgt werden. Bei gut installierten Bestandsanlagen können bestehende Rohrleitungen für die neue Anlage wieder genutzt werden. Das reduziert Abfall, spart Material und Kosten.

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass die klimaschädlichen Kältemittel und Kompressoröle fachgerecht abgepumpt und entsorgt werden müssen.

Das fachgerechte Entsorgen kostet meist mehr als ein „Billiges-Klimagerät“ im Einkauf. – Ein weiterer Grund bei Gerät und Installation auf Qualität zu achten.

Kältemittel und Treibhauspotenzial

Früher wurden in Splitanlagen häufig Kältemittel mit sehr hohem Treibhauspotenzial eingesetzt.

Um die unterschiedlichen Kältemittel vergleichbar zu machen, wird die Auswirkung der Kältemittel mit der Auswirkung von 1 kg CO2 auf den Treibhauseffekt verglichen. Man spricht hier vom „GWP“

Bei bis 2024 verkauften Klimageräten war 1kg Kältemittel (R410a) so klimaschädlich wie 2088kg CO2

Aktuell werden hauptsächlich Klimageräte mit dem Kältemittel R32 verkauft. 1kg R32 ist so klimaschädlich wie 675kg CO2. Langsam kommen auch Klimageräte mit Propan als Kältemittel auf den Markt (R290). 1kg R290 ist so klimaschädlich wie 3kg CO2! Aufgrund Sicherheitsbedenken, Propan ist entzündlich und kann explosiv sein, wird Propan nur in kleinen Anlagen eingesetzt und selten bei Multisplitsystemen. Die Anlagen sind aktuell auch 50-100% teurer.

Zum Einordnen ein Vergleich:

Verliert eine Anlage 1kg Kältemittel, entspricht das einer Fahrt mit einem Diesel PKW (Verbrauch 6l/100km) von etwa:

13.000 km bei R410a

4250 km bei R32

19 km bei R290

Die Füllmenge von Split-Klimaanlagen und Multisplit-Klimaanlagen beträgt ca. 0,5-4kg

Klimaanlagen sind im Betrieb dicht, Kältemittel ist kein Verbrauchsmittel und tritt nur durch Undichtigkeiten aus.

Die meisten Undichtigkeiten entstehen bei der Montage. Zu Häufig werden diese Undichtigkeiten nicht bemerkt. Bei der Inbetriebnahme prüfe ich daher bereits beim Vakkuumsaugen nach Undichtigkeiten und anschließend erneut, bei ca. 30bar mit einem Lecksuchgerät, welches Kältemittelleckagen <4g/Jahr erkennt.

Bilder von Installationen